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Der 9. Jänner 2007 wird den Studierenden wohl noch länger in Erinnerung bleiben. Denn es steht fest: die erhoffte Abschaffung der Studiengebühren wird es nicht geben. Die Gewinnerpartei der letzten Nationalratswahl hat noch Tage vor der Wahl angekündigt diese abzuschaffen: „Wir werden die Studiengebühren abschaffen“, erklärte Gusenbauer. Für ihn sei es nicht nachvollziehbar, warum sich Österreich in den 70er Jahren einen freien Hochschulzugang leisten konnte und heute, wo man viel reicher sei, nicht mehr. (Presseaussendung der SPÖ vom 25. September 2006 (externe Website)). Der VSStÖ posaunte am wenige Tage vor dem Wahlsonntag schon heraus „Ab Sonntag essen wir die Studiengebühren“ (VSStÖ-Presseaussendung vom 26. September 2006 (externe Website)).
Aus den Versprechungen einerseits und Hoffnungen andererseits ist nichts geworden. Die neue Regierung will die Studiengebühren aufrechterhalten. Wer allerdings 60 Stunden im Semester „Sozialdienst“ leistet, soll davon befreit sein. Dies löst das Problem nicht. Denn jene Studierende, die von den Gebühren am härtesten betroffen sind, müssen sowieso arbeiten, um sich ihren Lebensunterhalt zu finanzieren. Einen Sozialdienst um ca. sechs Euro pro Stunden leisten zu „dürfen“, stellt keine Alternative dar.
Absolvent
Freitag, 12. Jänner 2007
08:45
Studiengebühren