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Die neue Klagenfurter ÖH-Exekutive bestehend aus GRAS und VSStÖ sieht bei der Einführung von „Qualifikationssemestern“ tatenlos zu.
Klagenfurt/Celovec –
An der Universität Klagenfurt wird es zwar keine Zulassungsprüfungen, sehr wohl aber Zugangsbeschränkungen in Form von sogenannten „Qualifikationssemestern“ geben. Wie diese genau aussehen sollen, weiß auch die Uni-Leitung noch nicht, nach der Ankündigung des Rektorats soll aber jedes Institut aber selbst die Möglichkeit erhalten, ein solches Semester einzuführen und zu gestalten.
Die designierte Fraktionssprecherin der Plattform Unabhängiger Studierender (PLUS) Simone Kohlbacher dazu: „Diese Qualifikationssemester bringen bedeutende Änderungen für die Studierenden mit sich. Die grün-rote ÖH-Leitung muss sich aktiv in den Gestaltungsprozess einbringen. Bisher wurde nur abgewartet. Von einer ‚kämpferischen Seite’ war bis jetzt nichts zu merken. Den Studierenden darf aus diesen ‚Qualifikationssemestern’ auf keinen Fall ein Nachteil erwachsen!“
Ein großer Ansturm von Studierenden aus dem Ausland wird an der Universität Klagenfurt trotz der Verurteilung Österreichs durch den EuGH nicht erwartet.
Die Plattform Unabhängiger Studierender (PLUS) ist seit 2003 stimmenstärkste Fraktion in der ÖH Klagenfurt und wurde bei den heurigen ÖH-Wahlen erneut zur stimmenstärksten Gruppierung gewählt. Die PLUS stellte bis Ende Juni 2005 den ÖH-Vorsitz an der Universität Klagenfurt.