Samstag, 24. November 2007 21:32
Über die Autorin bzw. den Autor
| Bild |
Name, Funktion und E-Mail-Adresse |
Motto |
|
|
There are no shortcuts to places worth going to…
|
Die PISA-Studie, das StudFG und die unendliche Dummheit
Wer schon jemals Stellungnahmen zu Gesetzesentwürfen gelesen hat, weiß um das Leid der Menschheit: Rechtschreibfehler, die selbst „Word“ findet, eine Wortwahl, „dass’ die Sau graust“, und inhaltlicher Nonsens, der einem das Lachen über ersteres im Halse stecken bleiben lässt.
Sätze, wie „ist es unvorstellbar wie viele Millionen € vor die Säue geworfen worden währen (sic!)“ zählen da noch zur harmlosen Kategorie und bestätigen lediglich die grausame Wahrheit in der PISA-Studie. Bei „Wir schlagen vor einfach bei der deutschen Sprache zu bleiben und nicht zu versuchen diese in „Feministenesperanto“ umzuwandeln.“ rollen sich mir schon die ersten Zehennägel auf. Bei „Scherze und Wahlversprecher, auch wenn sie von Bundeskanzlern stammen, haben in Gesetzestexten nichts verloren. Feuchte Träume ebenso.“ habe ich Schwierigkeiten meine Wut noch im Zaum zu halten. Dazu sage ich dann nur: „Trotz alledem hoffen wir inständigst das wir uns irren, denn mehr als ein Achselzucken oder Kopfschütteln wird diese Stellungnahme bei Ihnen vermutlich nicht auslösen.“ – Genau! Wozu auch mehr?
Das alles sind wörtliche Zitate aus der Stellungnahme (externe Website) des Sozialreferates der ÖH BOKU (externe Website) zum Studienföderungsgesetz (StudFG) (externe Website). Alle Stellungnahmen (externe Website) finden sich auf der Website des Parlaments. Auch die Stellungnahme der unabhängigen Fachschaftsliste (FLÖ) (externe Website), die etwas weniger Fehler, aber dafür mehr Inhalt hat.
Abschliessend, zur Psychohygiene, noch ein Zitat von Albert Einstein (externe Website): „Zwei Dinge sind unendlich: Das Universum und die menschliche Dummheit. Aber beim Universum bin ich mir nicht ganz sicher.