Donnerstag, 3. Mai 2007 22:00
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Helga
Punk-Schaf |
Nicht so gut wie Sex, aber besser als die anderen.
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Die Crux mit der Gebühr
Wir kennen sie, die lästige Pflicht, die uns jedes Semester ereilt und jedesmal ein Loch in unserer Kasse hinterlässt. Die Bildungssteuer, alias Studiengebühr, mit einem Euphemismus auch Studienbeitrag genannt.
Da ist es ein Wermuthstropfen, dass diese Gebühr auch Anderen, als Studierenden, schwer im Magen liegt: Die SPÖ versprach vor der letzten Wahl sie abzuschaffen und hat dieses Versprechen am Altar der Schwarz-Roten Koalition (externe Website) geopfert. Josef Broukal (SPÖ) zog mit der Idee eines Studierendenkredits den Zorn der Studierenden (externe Website) auf sich. Alfred Gusenbauer machte sich mit der Idee Sozialarbeit zur Tilgung der Gebühr nicht nur bei den Studierenden Feinde (externe Website), sondern degradierte gleichzeitig alle in Sozialberufen arbeitenden Menschen.
In die Liste der Menschen, die sich an dem Thema die Finger schon verbrannt haben, dürfte sich ein weiterer reihen: Johannes Hahn (ÖVP). Die neueste Kopfgeburt (externe Website) in Sachen Studiengebühren trägt den harmlosen, ja kindischen, Namen „Großer Bruder, kleine Schwester, Peergroup oder Tutor?“ (externe Website).
Die Idee ist im Grunde nichts anderes als das aufgewärmte Gusenbauer’sche Modell von 60 Stunden Arbeit, allerdings beschränkt auf Nachhilfe und Mentoring. Auch dieses Mal gibt es wieder heftigen Gegenwind (externe Website), wie auch die Presseaussendung der unabhängigen Fachschaftslisten Österreichs (externe Website) beweist. Wie lange es wohl dauern wird, bis der nächste kommt, um sich an diesem Thema die Finger zu verbrennen?
Dass es auch anders geht, beweist der Kärntner Landtag: Antrag auf ersatzlose Abschaffung der Studiengebühr (externe Website), beschlossen von SPÖ, Grünen und BZÖ.