Montag, 10. März 2008 15:15
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Helga
Punk-Schaf |
Nicht so gut wie Sex, aber besser als die anderen.
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Imagination is the Only Escape
Der erst 21-jährige Game-Desinger Luc Bernard (externe Website) stellte vor Kurzem seine neueste Game-Idee für Nintendos tragbare Konsole „Nintendo DS“ vor: Das Spiel „Imagination is the Only Escape“. Es handelt von einem jüdischen Jungen in Frankreich, der während der NS-Zeit in eine Phantasiewelt flüchtet, um die Gräuel des Holocaust (externe Website) nicht miterleben zu müssen. Laut Luc Bernard handelt es sich um ein Spiel mit pädagogischem Wert, das aufklären und informieren soll.
Nintendo (externe Website) lehnte es aufgrund zahlreicher kritischer und empörter Reaktionen jedoch ab, das Spiel (zumindest in den USA) zu veröffentlichen. Obwohl das Spiel keinerlei Gewalt oder in irgendeiner Weise kriegsverherrlichende Inhalte darstellt, scheint für Nintendo klar zu sein das Tabuthema NS-Zeit nicht aufzugreifen. Natürlich könnte man sagen, dass solche Inhalte auf einer Spielkonsole deren Hauptzielgruppe Kinder sind nichts verloren hat. Genauso könnte man aber auch argumentieren, dass man bei Kindern so früh wie möglich bei Bewusstseinsbildung und Vergangenheitsbewältigung ansetzen sollte.
Ich denke, die Möglichkeit Kindern auf spielerische Art und Weise zeigen zu können welche Fehler die Menschheit in der Vergangenheit begangen hat, sollte man auf keinen Fall auslassen. Es besteht immerhin die Möglichkeit, dass das Spiel in Europa veröffentlicht wird. Die Entscheidung liegt bei „Nintendo Europe“. Ich kann nur hoffen, dass die Furcht davor, unsere Kinder mit Tabuthemen zu konfrontieren, in Europa nicht so stark ist wie in den USA.