Samstag, 17. Jänner 2009 08:56
Über die Autorin bzw. den Autor
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Helga
Punk-Schaf |
Nicht so gut wie Sex, aber besser als die anderen.
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Du bist ÖH?
Die unabhängige Studienvertretungen und Referate waren da – der Vorsitz nicht.
Der Landtags- und Gemeinderatswahlkampf in Kärnten ist voll im Gange und der Startschuss des Wahlkampfes für die ÖH-Wahlen im Mai 2009 ist auch nicht mehr weit. Da lachen nun seit einigen Tagen auf der ganzen Uni der SPÖ- und ÖVP-Parteinachwuchs von Plakaten herab und behaupten ganz frech: „Ich bin ÖH“. Die Auswahl der wenigen Personen mit „richtigen“ Parteihintergrund aus den über 150 ehrenamtlichen (großteils unfraktionierten) ÖH-Mitarbeiterinnen und -Mitarbeiter will wohl reiner Zufall sein, oder? Genau genommen müssten aber alle über 8000 Studierende der Universität Klagenfurt am Plakat zu finden sein, denn wir alle sind ÖH!
So ist es auch nicht verwunderlich, dass es unter den ÖH-Mitarbeiterinnen und -Mitarbeitern mächtig rumort. Nicht nur, dass sie wegen falscher oder fehlender Farbe nicht ÖH sein dürfen, sondern viel mehr deswegen, dass für diese ganze sogenannte Imagekampagne Unsummen von Geld verschleudert werden – unser Geld. Mit diesem Geld könnten viel sinnvollere Projekten für uns Studierende und nicht politische Selbstverwirklichung und Werbung auf ÖH-Kosten finanziert werden.
Dieser Unmut wurde auch von vielen offen bei der von der Opposition aus PLUS und GRAS verlangten Sitzung der Universitätsvertretung (das höchste Entscheidungsgremium der ÖH Klagenfurt) vom 15. Jänner 2009 kundgetan. Zu der die Mandatarinnen und Mandatare der SPÖ-VSStÖ und ÖVP-AG aber erst gleich gar nicht erschienen sind, um nicht endlich die Fakten auf den Tisch legen zu müssen.
Nach den skandalösen und inkompetenten Vorgängen bei den ÖH-Uniparties, dem ÖH-Glühweinstand, der Verweigerung der rechtmäßigen Einsichtnahme und der parteipolitischen Vereinnahmung von unilo:g reiht sich nun wohl auch die ÖH-Imagekampagne nahtlos in das ungeheuerliche Vorgehen der derzeitigen ÖH-Exekutive aus SPÖ-VSStÖ und ÖVP-AG ein.
Da bleibt meinen Freundinnen und Freunden von der PLUS wohl nur mehr eines übrig: Die Ohren ganz weit aufsperren (externe Website), die Exekutive bei den Hörnern packen (externe Website) und ihnen gewaltig den Arsch aufreißen (externe Website), damit endlich auch im ÖH-Vorsitz wieder im Interesse und zum Wohle der Studierenden gearbeitet wird!
Der nächste Versuch dazu findet bei der 4. außerordentlichen Sitzung der Universitätsvertretung am Montag, den 19. Jänner 2009, ab 20:00 im Oman-Saal (z-1.29) statt. Alle, die ihren Unmut über die derzeitigen Umstände dort kund tun wollen, sind natürlich auch herzlich eingeladen und willkommen, denn es handelt sich um eine öffentliche Sitzung, zu der alle Interessierten kommen kann.