Samstag, 1. Oktober 2005 22:00
Über die Autorin bzw. den Autor
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Helga
Punk-Schaf |
Nicht so gut wie Sex, aber besser als die anderen.
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Papperlapapp
„Leider nicht.“ Etliche Maturantinnen und Maturanten, die in Innsbruck studieren wollten, haben unlängst eine Niete gezogen. Denn in Innsbruck wurden die letzten Studienplätze per Los verteilt. Ob auch die österreichische Bildungspolitik – die den Ansturm deutscher Studierender allen Warnungen zum Trotz verschlafen hat – eine Niete (externe Website) gezogen hat?
„Papperlapapp,“ sagt Frau Gehrer, „eine Misere gibt es nicht“.
Ein schweres Los gezogen haben auch jene Studierende, die in Klagenfurt Publizistik oder Psychologie studieren wollen. Denn sollten sie bei ihren Knock-Out-Prüfungen („Papperlapapp,“ sagt die Uni-Leitung: „Qualifizierungssemester“) auch nur in einem Fach nicht die gewünschte Note haben, müssen im darauf folgenden Semester sämtliche Kurse wiederholen. Im Mitteilungsblatt der Uni zu den Zugangsbeschränkungen klingt das dann so: „Für eine Qualifizierung müssen alle Prüfungen innerhalb desselben Prüfungszeitraums abgelegt werden.“
Was mir wohl die Stipendienstelle in so einem Fall sagen würde? Wahrscheinlich: „Papperlapapp, das ist Ihr Problem“.
Übrigens: Wie meine Freundinnen und Freunde von der PLUS herausgefunden haben, war die Einführung von Studienbeschränkungen ziemlich unnotwendig. Denn von einem Ansturm deutscher Studierender in Klagenfurt kann gar keine Rede sein. Wahr ist vielmehr dass die tatsächlichen Anmeldungen für Publizistik und Psychologie weit unter den erwarteten liegen (externe Website): Das heißt dass von den neuen Studierenden sowieso alle aufgenommen werden.
Papperlapapp!