Donnerstag, 30. Juni 2005 22:00
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Helga
Punk-Schaf |
Nicht so gut wie Sex, aber besser als die anderen.
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Ausflug nach Wien
Längst nicht alle Mandatarinnen und Mandatare der neuen Bundesvertretung waren anwesend, als am Mittwoch um 11 Uhr die konstituierende Sitzung begonnen hat. Die zwei aus Klagenfurt (darunter auch meine Freundin Simone) aber schon.
Der Vorsitzende der Wahlkommission eröffnet die Sitzung und bittet alle erst der Universität, dann dem Familiennamen nach nach vorne zu sich. Man soll einen Ausweis zur Identifikation mitbringen, heißt es. Die erste auf der Liste, Doris Gusenbauer, hat keinen Ausweis mit. „Ist auch kein Problem. Wer kann für sie bürgen?“ ruft der Vorsitzende in die Menge.
Die Stimmzettel werden verteilt. Alle haben einen bekommen, persönlich in die Hand. Nach einer halben Stunde wird das Ergebnis verkündet: Rosa Nentwich-Bouchal von der GRAS ist die neue Vorsitzende der Österreichischen Hochschülerinnen- und Hochschülerschaft (externe Website). Dasselbe Procedere wiederholte sich noch zweimal, bis auch die Stellvertreterinnen gewählt sind. Auch hier keine Überraschungen, aber bei 59 Wahlberechtigten dauert auch das zwei Stunden.
Am Nachmittag findet dann die letzte Sitzung der laufenden Periode statt. Heftig wird über die Finanzierung des Tutoriumsprojektes diskutiert. Das sollen nämlich, nur weil sie jetzt ein wenig mehr Geld bekommen, gleich die Universitätsvertretungen mitfinanzieren. Die Bundesvertretung weiß also schon, wo sie einsparen will. Dafür steigen die Gehälter der BV-Angestellten um zwölf Prozent. Eigentlich ist es zum Aus-der-Wolle-Fahren!