Mittwoch, 30. April 2008 15:04
Über die Autorin bzw. den Autor
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SB für Angew. Musikwissenschaft (StV) |
„Amicus certus in re incerta cernitur.“ (Den wahren Freund erkannt man in einer unsicheren Lage.)
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Die Österreichische Gesellschaft für Psychologie (ÖGP) war sich bei ihrer Tagung vorige Woche einig: Die Zugangsbeschränkungen sollen bestehen bleiben, damit die StudienanfängerInnenzahl reduziert wird und die Ressourcen sollen erhöht werden.
Ob das funktioniert? In Klagenfurt gibt es – wie bundesweit – seit 2005 Zulassungsbeschränkungen… auf dem Papier! Ein Ranking musste noch nie durchgeführt werden, da die AnfängerInnenzahl in den letzten Jahren konstant geblieben ist! D.h. das derzeitige System sichert 170 Studierenden im WS und 60 Studierenden im SS den Studienplatz, denn eine Reduktion wäre nur möglich, wenn es gelingt, die Zahl der Erstzugelassenen zu minimieren. Höchstens 70–80 AnfängerInnen im Jahr wären optimal, um tatsächlich eine qualitativ hochwertige Lehre praktizieren zu können – so die Position der ProfessorInnen, die sich – ebenso konstant – ständig über Überarbeitung beklagen.
Der Sinn eines Psychologiestudiums sei derzeit zu hinterfragen bzw. definiert sich die Ausrichtung in Klagenfurt „neu“ – die Erwartungen an das Studium sollten tatsächlich vor Beginn des Studiums seitens der Studierenden eingehend überprüft werden.