Donnerstag, 9. November 2006 23:00
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Helga
Punk-Schaf |
Nicht so gut wie Sex, aber besser als die anderen.
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Der böse Plagiatswolf
Erst wenige Monate nach dem „Wickie-Plagiat“ auf dem Institut für Medien und Kommunikationswissenschaften in Klagenfurt wurden auf unserer schönen Alpen Adria Universität vom selbsternannten „Plagiatsjäger“ Stefan Weber erneut zwei mutmaßlich plagiierte Dissertationen entdeckt. Diesmal trifft es das Institut für Psychologie, auf dem die besagten beiden Arbeiten im Jahr 2004 eingereicht wurden. Stefan Weber, der sich schon im Fall des Wickie-Plagiats einen nicht unumstrittenen Namen gemacht hat, spricht im Bezug auf diese beiden Arbeiten von einer „…endlosen Aneinanderreihung von nicht in Beziehung zueinander gesetzten, grundsätzlich nicht belegten Text-Versatzstücken aus dem Internet und vermutlich auch aus Offline-Quellen.“ Die Arbeiten sollen sich in vielen Punkten inhaltlich gleichen, der Umfang des Textklaus ist laut Weber „uferlos“.
Als ehrliches und besorgtes Schaf sehe ich nach dieser Neuigkeit aber nicht nur den Ruf unserer schönen Uni in Gefahr. Was wird noch auf uns zukommen? Uns steht wohl eine regelrechte Plagiathetzjagd bevor, angeführt von Stefan Weber, ohne jegliche Rücksicht auf die Studierenden und die Menschen hinter den Arbeiten. Angst vor Plagiaten zu säen scheint sein Ziel zu sein. Das erinnert mich an die Jahre bevor ich auf die Uni kam, und meine Zeit mit meinen Mitschafinnen und -schafen auf saftigen grünen Weiden verbrachte. So schön das klingt, hatte ich jedoch damals immer die Angst im Hinterkopf, dass mich ein böser Weber, ähh Wolf schnappen könnte wenn ich einmal unaufmerksam bin. Ich hoffe, dass die Studierenden sich durch eine derartige Hetze nicht die schönste Zeit ihres Lebens, ihr Studium, von so einem „Plagiatswolf“ verdunkeln lassen.
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