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Mitten im System »Universität«

Ein Interview mit Thomas Reiter, dem Vorsitzenden der Studienvertretung Publizistik und Kommunikationswissenschaft, über die Vorteile seiner Arbeit und den Spaß daran.

Anm.: Das Interview wurde vor den ÖH-Wahlen 2007 geführt.

Der Haupteingang der Universität Klagenfurt

PLUS.Info: Thomas, du bist seit Juli 2005 Vorsitzender der Studienvertretung PuK, was hat dir dabei an deiner Arbeit am besten gefallen?

Thomas Reiter: Die Mitgestaltung. Die meisten Studierenden wissen gar nicht, dass man als Studienvertreter bei Studienplänen, Personalentscheidungen und bei der Lehrveranstaltungsplanung mitreden kann. Bei der Ausarbeitung des neuen Studienplans für das Bakkalaureats-Studium z.B. waren vier Studierende zusammen mit Lehrenden in einer Arbeitsgruppe.

Was hast du in den fast zwei Jahren gelernt? Welche Erfahrungen hast du gemacht?

Thomas: Ich habe viel über die Organisation »Universität« gelernt und wie hier z.B. Entscheidungen getroffen werden. Ich kenne mich mit den Gesetzen, die die Uni betreffen, besser aus, ich habe meinen Umgang mit Menschen verbessern können und meine Soft Skills ausgebaut. Außerdem weiß ich nun, wie man Verhandlungen führt und seine Interessen durchsetzt, auch gegenüber Lehrenden!

Bringt die Mitarbeit in den Studienvertretungen Vorteile oder auch Nachteile für das Studium?

Thomas: Der Arbeitsaufwand in der Studienvertretung kann unter Umständen natürlich das Studium um ein Semester verzögern, aber dafür bekommt man einige freie Wahlfächer erlassen und länger Familien- und Studienbeihilfe. Es entstehen so für niemanden Nachteile, wenn man sich für Studierende engagiert.

Dein Resümee aus zwei Jahren Studienvertretung?

Thomas: Ich habe die Arbeit gerne gemacht, und ich kann es nur jedem weiterempfehlen, der neben dem Studium noch etwas sinnvolles nebenher machen möchte. Es lohnt sich, nicht nur geradeaus zu schauen, sondern auch nach links und rechts zu blicken.

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