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Immer wieder wird die Frage laut: „Was hat euch das Ganze eigentlich gebracht oder ist irgendetwas bei den Protesten herausgekommen“. Der Versuch einer Schnell-Antwort, für diejenigen die ebensolche Fragen stellen.
Ein neues Selbstbewusstsein. Und ein klarer Ausbruch aus der sonst so üblichen „Diktatur der Angepassten“: Nach jahrzehntelangem Zusehen und dem Gefühl der „Ohn“-Machtlosigkeit hat eine junge Generation endlich die Zügel in die Hand genommen. Bestens organisiert, breit vernetzt sowie über sämtliche Partei- oder Ideologiegrenzen hinweg wurde Studierendenkultur lebendig – auch in Klagenfurt. Dass schafft nicht nur ganz neue Gestaltungs- und Mitsprachemöglichkeiten sondern ist für viele nebenbei auch ein ziemlich gutes Gefühl.
Bildung wurde Thema. Und wird es bei den nächsten Wahlen noch immer sein, damit die Politik nicht mehr um klare Handlungen herumkommt und sich aus der Verantwortung laviert. Dasselbe gilt natürlich auch für den oder die Wählerin.
Ein wenig Geld. Für Klagenfurt 1,3 Mio. EUR. Eigentlich die unwichtigste Facette aber sehr hilfreich für diejenigen, die Erfolge zum Angreifen brauchen. Ziel bleiben allerdings die 2% vom Bruttoinlandsprodukt – die Vorgabe der EU und wahrscheinlich das Mindeste, damit Österreich zukünftig nicht in diversen Sümpfen untergeht.
Eine neue Ministerin. Man sagt zwar, es kommt selten was Besseres nach aber vielleicht stirbt die Hoffnung doch zuletzt. Eigentlich egal – denn die Bildungsdiskussion muss soundso mit der Spitze des Staates – also mit Faymann/Pröll oder der Krone geführt werden. Auf den Weg dahin werden wir aber sich auch mit Frau Karl unseren Spass haben. Die Studierenden (auch die in Klagenfurt) sind auf alle Fälle bereit.