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Grünes Demokratieverständnis

Die GRAS nimmt es mit der Demokratie nicht allzu ernst. Im Gegensatz zur PLUS erhält die GRAS jährlich Parteispenden in vierstelliger Höhe. Trotzdem hat die GRAS den gewohnten Unipartytermin im April der PLUS (die ihn in finanzieller Hinsicht dringend gebraucht hätte) weggenommen. Begründung: Die PLUS wagt es, die ÖH-Exekutive zu kritisieren.

Der grüne Darth Vader bedroht die PLUS Easter Party

Wenn die Opposition die Exekutive zu kritisch beobachtet, gibt es zwei Möglichkeiten: Entweder man nimmt die Kritik auf und bemüht sich es besser zu machen, oder aber man versucht die Opposition mundtot zu machen, indem man ihnen wichtige Einnahmequellen verwehrt. Die GRAS Klagenfurt hat sich für die zweite Variante entschieden.

Die PLUS hatte seit Jahren die Uniparty vor den Osterferien veranstaltet um die finanzielle Durststrecke bis zur nächsten Party zu überstehen. Jetzt hat die GRAS auf diesem Termin beharrt, da die PLUS auf ihrer Homepage (www.pluspunkt.at/helga) auf Missstände in der ÖH hinweist. Wobei die Wahrheit der Webartikel von der GRAS übrigens nie angezweifelt wurde. Die PLUS arbeitet aber trotz ihrer Oppositionsrolle mit grünen und roten Vertreterinnen und Vertretern in verschiedenen Gremien konstruktiv zusammen. Leider wird das von der GRAS wiederum nicht honoriert.

Die PLUS wird trotz des Schwächungsversuchs, weiter parteiunabhängig bleiben und die sich daraus ergebenden finanziellen Nachteile in Kauf nehmen. Denn: Parteiunabhängige Interessensvertretung ist unbezahlbar.

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