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Filmvorführung mit anschließender Diskussion
Nicht weniger als 32 Passagen empfand der ORF an dem sonst eigentlich vom österreichischen Rundfunk selbst mitfinanzierten Film »Artikel 7 – Unser Recht« als nicht objektiv genug. Gefordert wurden allerdings Änderungen von eigentlich sehr schwer zu bestreitenden Tatsachen – unter anderem findet man unter diesen, »dem Rundfunkgesetz widersprechenden Aspekten« z.B. den Kommentar »In Kärnten wird alljährlich am Ulrichsberg mit Landespolitikern und ehemaligen SS-Angehörigen der heimgekehrten Wehrmachtssoldaten gedacht«.
Jedenfalls wurde der Film bis heute und trotz unzähliger versuchter Interventionen von allen möglichen Seiten nicht im österreichischen Fernsehen ausgestrahlt. »Es steht zu vermuten, dass hinter diesen Empfehlungen vor allem vorauseilender Gehorsam steckt, der zu politischer Selbstzensur führt.« sagte Eva Simmler, eine der zwei Regisseure, darüber vor einiger Zeit dem Magazin Profil.
Dienstag, 20. März 2007
Hörsaal 1 um 19h
Um Studierenden die Möglichkeit zu geben, sich selbst einen Eindruck von der »Objektivität« des Films zu machen, um zu zeigen, was der ORF nicht zeigt und um generell auf die Volksgruppenproblematik in Kärnten/Koroška aufmerksam zu machen, veranstaltet die PLUS gemeinsam mit dem Klub slowenischer Studentinnen und Studenten in Kärnten/KSŠŠK einen Filmabend mit anschließender Diskussion. An dieser werden sich der Regisseur Thomas Korschil, der Anwalt Rudi Vouk, Heinz Stritzl von der Plattform Kärnten und Valentin Sima vom Institut für Geschichte beteiligen.