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Derzeit liegt ein Hauch von Auseinandersetzung in der Universitätsluft, der dem Moralapostel in mir den Magen umdreht. Studierende die ohne ernsthafte Antrittsabsichten Prüfungen anmelden und Lehrende die den PrüfungsdeserteurInnen mit Sanktionen drohend Rache schwören? Zugegeben: Ist es nicht irgendwie anstandslos seiner Abmeldepflicht nicht nachzukommen?
Trotzdem: Zwangsmaßnahmen scheinen mir kaum geeignet um das Pflichtbewusstsein der Studierenden zu schärfen! Außerdem: Kostenbelastung sollte nicht als Ausrede gelten, genau so wenig wie Prüfungsangst übrigens. Daher: Antreten ist vielleicht schwer, abmelden gar nicht so sehr! Oder: Der Klügere gibt nach!?