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Machthungrig? Mediengeil? Wolltest du schon immer Politiker sein und über die Geschicke der Menschen entscheiden? Dann schau mal beim Online-Browser-Game »Power of Politics« rein.
Über 20.000 Spielerinnen und Spieler sind auf Bundes-, Landes‑, oder Bezirksebene Teil dieses interaktiven, fiktiven Politszenarios. Bevor du in deinem virtuellen Büro frisch und motiviert zur Tat schreiten kannst, musst du dich entscheiden ob du einer der vielen Parteien beitrittst oder eine eigene gründest. Anfangen muss jeder Neueinsteiger als einfaches Parteimitglied, um Tag für Tag auf der Erfolgsleiter dieser virtuellen politischen Welt eine Sprosse nach oben zu klettern, bis er oder sie im Idealfall Bundeskanzlerin wird.
In den Foren wird diskutiert, fusioniert, koaliert, abgeworben, spioniert, wie im richtigen Leben. Ob du in der Gunst der Wählerinnen stehst, entscheidet deine Terminplanung. Führe Gespräche mit weisen Philosophen um dein Wissen auszubauen, besuche Rhetorikkurse um für Diskussionen gerüstet zu sein, triff dich auf eine Partie Golf mit Vertreterinnen des Banksektors um dein Portemonnaie aufzufüllen, oder halte eine Wahlkampfveranstaltung ab um deine Popularität zu steigern. Natürlich benötigt man als waschechter virtueller Politiker auch eine Hand voll virtueller Mitarbeiterinnen. Engagiere einen PR-Berater, damit deine öffentlichen Auftritte nicht in einem Fiasko enden, lass einen Finanzmanager dein bescheidenes Einkommen verwalten und vermehren, engagiere eine Sekretärin, damit du nicht im Terminchaos versinkst…
Gewählt wird dann, wenn andere in der Kirche sitzen, nämlich sonntags. Hier entscheidet sich ob du ein Mandat erlangst und in der künftigen Regierung ein Wörtchen mitreden darfst. Diesem Wahlsonntag fiebert die PoP-Gemeinde jede Woche leidenschaftlich entgegen. Aber Vorsicht! Diese Leidenschaft kann schnell zur Sucht werden! Glaubt uns, wir sprechen aus Erfahrung!
Bubsch8800
Dienstag, 21. November 2006
18:08
Powerofpolitics.com