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Dieser Aufruf geht an alle Studierendenvertreterinnen und –vertreter, die zu irgendeiner parteinahen Fraktion gehören, und vergessen haben wofür sie sich eigentlich einsetzen sollten.
Ihr wollt gute Arbeit leisten, aber für wen? Die Interessen der Partei auf die Uni tragen um für Studierende dadurch etwas zu erreichen, egal wie hoch die Kosten sind? Oder ganz einfach nur als Studierende für Studierende arbeiten, ohne irgendwelche Hintergedanken? Ist das beides vereinbar? Ich glaube: Ja. Aber nicht so wie es momentan in der ÖH Klagenfurt und in den meisten Unistädten Österreichs passiert. Ihr lasst euch beeinflussen von »Oben«, stellt die Interessen der Partei vor die der Studierenden, und merkt teilweise nicht, dass ihr das tut. Der Partei ist’s natürlich recht. Sie hat in euch engagierte Junge Menschen, deren Ideologie noch in eine bestimmte Richtung gelenkt werden kann, und die in der begehrten Wählergruppe der angehenden Akademikerinnen und Akademiker Sympathiepunkte für die Partei sammeln können.
Seid kreativ und ungestüm, setzt durch was ihr für richtig haltet, und pfeift auf die Partei! Die wird euch schon nicht den Geldhahn abdrehen, solange sie noch was auf die Uni hält. Zeigt Rückgrat! Blickt über den schwarz, rot oder grün gefärbten Tellerrand hinaus, und denkt daran, dass es die Wurzel eurer Motivation sein sollte für die Studierenden, und einzig und allein für Studierenden zu arbeiten!