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Putschversuch die Erste, Putschversuch die Zweite Putschversuch die Dritte… wie viele Anläufe braucht denn das ÖH- und Fraktionswesen in Klagenfurt um einen Putschversuch durzuführen. Im Endeffekt nur einen Einzigen.
Rezept dazu: Man nehme eine Rote Fraktion, eine Schwarze »äußerst fähige« Fraktion und nicht zu vergessen die unabhängige »böse« Fraktion – und füge diese im Hinblick auf die Landtagswahlen 2009 zusammen. Oh, Korrektur, man füge nur die Roten und die Schwarzen Zutaten zusammen, denn die Unabhängigen sind in der Politik unerwünscht.
Resultat daraus: eine Rot/Schwarze-Koalition, welche den Studierenden die beste Beratung aller Zeiten, keine Parkplatzgebühren, Informationen aus erster Hand und vollen Einsatz zum Wohle der Allgemeinheit, ohne jegliche Exzesse bieten soll. Das wäre das wundervolle, äußerst paradiesische Rezept ala »Sie lebten glücklich und zufrieden bis an ihr Studienende«!
Was wäre wenn, der Putsch gelingt, jedoch die »bessere Koalition« schrecklich in die Hose geht? Eine Fraktion der anderen überlegen ist und statt »Zickenterror«, so etwas wie Fraktionsterror ausbricht?
Was wäre wenn, es nicht um das Wohl der Studierenden und die beste Beratung aller Zeiten geh, sondern nur um Karriere, Macht, Erfolg beziehungsweise ausspielen der bestmöglichen Karten, um die eigenen Interessen durchzusetzen? Der Putschversuch, spiegelt nur den Charakter und die Absichten gewisser Persönlichkeiten wieder, welche »Niederlagen« nicht als solche einstecken können und nicht vorhandenes Wissen und ein verletztes Ego über die Ziele der Studierenden setzen. Solche Persönlichkeiten sollen in Zukunft euch vertreten, na dann, liebe Studierende, fühlt euch von ihnen gut beraten.