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Letzte Woche hat die grün-rote ÖH-Exekutive den Entwurf für die Aufteilung des nächstjährigen ÖH-Budgets vorgelegt, der kommenden Samstag in der Universitätsvertretung beschlossen werden soll. Es handelt sich dabei um das erste komplett eigenständig von dieser Exekutive erstellte Budget, denn das letzte wurde ja noch unter dem Vorsitz der PLUS genehmigt.
Welche Schwerpunkte setzen also GRAS und sozialistische Studierende? Ganz klar, könnte man meinen, Basisdemokratie und Soziales, und wähnte sich dabei auf der sicheren Seite.
Doch trotz eines insgesamt größeren Kuchens (die ÖH Klagenfurt erhält dieses Jahr prozentuell mehr von den ÖH-Beiträgen) will die Exekutive den direkt gewählten Studienvertretungen mehr als 6.000 Euro wegnehmen. Einzig ABW und Pädagogik erhalten ein wenig mehr, alle anderen verlieren im Schnitt über 500 Euro (Anglistik/Romanistik/Slawistik sogar fast 3.000 Euro). Basisdemokratie? Nicht beim Budget.
Die wirkliche Überraschung gibt es beim Sozialressort. Bisher war es mit 10.000 Euro vergleichsweise üppig dotiert, denn darin war auch der Sonderhärtefonds für Studierende in sozialen Notlagen enthalten. Weniger als ein Drittel, nämlich 3.000 Euro, sollen davon überbleiben. Aha, könnte man denken, vielleicht wurde der Fonds einfach in eine eigene Kostenstelle ausgelagert?
Aber ein entsprechender Posten findet sich im gesamten Entwurf nicht. Fazit: Ausgerechnet eine von VSStÖ und GRAS geführte ÖH räumt den Sonderhärtefonds ab. Ganz sozial.
Diddl
Freitag, 23. Juni 2006
07:46
Re: Abgeräumt
gegi
Dienstag, 13. November 2007
12:45
Re: Re: Abgeräumt
Peter Putzer
Freitag, 23. Juni 2006
08:50
Jahresvoranschlag