Navigationselemente überspringen…

Wo sind die weißen Wände hin?

Jaja, die Wahlplakate gehen auch mir auf die Nerven. Trotzdem kann ich nicht abstreiten, selbst welche aufgehängt zu haben. Aber warum: Fängt einer damit an müssen alle mit, denn: Hängt man keine auf, wird man nicht gewählt. Manche glauben dann auch noch mehr und noch größere aufhängen zu müssen. Man will ja schließlich auffallen.


Über die Autorin bzw. den Autor
Bild Name, Funktion und E-Mail-Adresse
Daniel Gunzer
PLUS-Spitzenkandidat Universitätsvertretung

Wahlkampfvereinbarungen wurden geschlossen um keine Materialschlacht zu führen. Die gelten nur bis die Drucker fertig gedruckt haben. „Keine Sanktionen ausgemacht? Selber Schuld! Wir plakatieren weiter“. Naja, auf den good-will darf man sich hier nicht verlassen. Schließlich hat man es mit Leuten zu tun, die in Parteiakademien geschult werden. Leider gibt es dort keine Trainings für ÖH-Arbeit. Das ist der Grund warum viele Fraktionen nach den Wahlen, sofern sie nicht genug Stimmen haben, wieder für zwei Jahre auf Tauchstation gehen.

Worauf ich aber hinaus wollte: Egal wie ein Wahlkampf auch nach außen hin aussieht, ich unterstelle ein gemeinsames Ziel: eine hohe Wahlbeteiligung. Denn nur eine Interessensvertretung die von vielen gewählt und somit ernst genommen wird, kann etwas bewirken. Das stärkt die Handlungsposition. Die Wahlbeteiligung an der Uni Klagenfurt war in den letzten Jahren übrigens traditionell hoch. So gingen vor zwei Jahren über 40 Prozent der Klagenfurter Studierenden zu Wahl. Das sind zehn Prozent mehr als der Bundesdurchschnitt. Wie viel schaffen wir heuer? Am 24. Mai wissen wir mehr.

Dann ist wieder für zwei Jahre Ruhe mit Plakat und Flyerflut. Aber bis dahin häng ich noch ein Plakat auf. Handgemalt. An meine Zimmertür. Zur Erinnerung für die nächsten zwei Jahre.

Kommentare


blank info