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Unbestechnlich?

FPÖ-Plakat „Unbestehnlich“

Foto: Gunzer

Die FPÖ in Kärnten. Das Wahlkampfbudget lässt keine großen Sprünge zu. Die Strategie: billig gedruckte Plakate mit »flotten Sprüchen«. So wird gegen Nicht-Österreicherinnen und -Österreicher polemisiert: »Daham statt Islam« oder »Deutsch statt nix verstehen«. Aber auch das Image der Spitzenkandidaten soll nicht zu kurz kommen. So wird Karlheinz Klement als »unbestechlich«, naja eigentlich als »unbestechnlich« (sic!) dargestellt. Wieso das?


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Daniel Gunzer
Studienvertretung Publizistik

Variante 1: Die FPÖ hofft, dass mündige potentielle FPÖ-Wähler und -Wählerinnen das hineingerutschte »n« überlesen. Hat der Klement dann in der Politik was zu melden, kann er sich dies und jenes zustecken lassen. Ohne ein Wahlversprechen zu brechen. Bestechlich darf er sein. Nur bestechnlich halt nicht.

Variante 2: Die FPÖ hat an den falschen Stellen gespart. Nämlich am Korrekturleser. Vermutlich war es ein junger Mittelschüler, der seinen Schreibtisch räumen musste, um dem Zeichner des HC-Man Platz zu machen. Und auch der HC-Rap musste schließlich produziert werden.

Variante 3: Der FPÖ ist es einfach egal. Da wird nicht lange diskutiert, was aufs Plakat kommt. Ein bissl Angst machen, die Spitzenkandidaten zu österreichischen Robin Hoods stilisieren, und fertig ist die Propaganda.

Das nächste Mal bitte nur mit mehr Hirn und Verstand. Dann könnten uns vielleicht menschenfeindliche Parolen erspart bleiben.

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