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Zugangsbeschränkungen – Der Stand der Dinge

Überreste der Berliner Mauer
Die Berliner Mauer. Keiner glaubte an den Fall und es ist doch passiert.

Zugangsbeschränkungen – ein in den letzten Monaten sehr oft gebrauchter, negativ behafteter Begriff. Speziell bei Studierenden der Studienrichtungen Publizistik und Psychologie löst dieses Wort immer noch eine Gänsehaut aus.

Die Studierendenvertreterinnen und -vertreter der PLUS haben sich, nachdem eine Einführung einer zahlenmäßigen Beschränkung des Zugangs zu besagten Studienrichtungen aufgrund des EuGh-Urteils vom Jahr 2005 unvermeidbar war, dazu entschlossen, nach dem Motto »Kompromiss statt Konflikt« eine möglichst milde Variante der Zugangsbeschränkungen gemeinsam mit den Lehrenden zu erarbeiten. Diese Taktik hat sich, im Nachhinein betrachtet, als eine richtige und für Studierende zugute Kommende erwiesen.


Über die Autorin bzw. den Autor
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Thomas Reiter
Vorsitzender der Studienvertretung Publizistik

Waren es im Wintersemester 2005 noch drei Klausuren, die für ein mögliches Ranking und damit für eine Zulassung zu teilnahmebeschränkten Lehrveranstaltungen von Erstsemestrigen zu absolvieren waren, ist es im Wintersemester 2006 nur mehr eine einzige Prüfung, die für den Fall einer überdurchschnittlich hohen Anzahl an Erstsemestrigen für ein Ranking herangezogen wird. Diese Verbesserung ergab sich aus der gemeinsamen, fruchtbaren Arbeit von Studierendenvertreterinnen und -vertreter der Publizistik und den zuständigen Lehrenden am Institut.

Aber wenn eine Vertreterin der ÖH absichtlich die Zahl der Neuinskriptionen in die Höhe treiben wollen (siehe Forumsauszug auf der ersten Seite) kann selbst die engagierteste Studienvertretung nichts gegen ein Ranking unternehmen und der Gedanke an die Abschaffung von Zugangsbeschränkungen rückt in weite Ferne – traurig aber wahr.

Natürlich werden wir Studierendenvertreterinnen und -vertreter weiter an einer bestmöglichen Variante dieser Beschränkungen arbeiten, Erfahrungen aus den letzen Semestern berücksichtigen und unter allen Umständen versuchen, Zugangsbeschränkungen gänzlich abzuschaffen.

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