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Da freuen sie sich, die Computerfreaks unter uns, denn was viele so sehnsüchtig erwartet, aber nicht mehr für realisierbar gehalten haben, ist nun doch geschehen: Das WLAN an der Uni wurde ausgebaut. In allen Hörsälen, in der Bibliothek und, ja, sogar in der Mensa, lachen neue WLAN-Router die blassen Gesichter der »Compuphilen« an. Nicht unterdrücken können viele, angesichts dieser Veränderung, die einem wie vorgezogenen Weihnachten gleicht, eine kleine Freudenträne. Auch eröffnet dieser Fortschritt ungeahnte Möglichkeiten der Computernutzung: In der langweiligen Lehrveranstaltung neue Folgen von Desperate Housewives (oder wahlweise Grey’s Anatomy) herunterladen, später in der Bibliothek nachschauen, was es in der Mensa zu Essen gibt und sich, während man dieses köstliche Mahl verzehrt, über die Neuigkeiten in der IT-Branche informieren. Wie konnten wir vorher nur ohne auskommen?
Die sprichwörtliche Luft zum Atmen bleibt dieses Semester allen sprachlernwilligen Studierenden der zentralen Lehre weg, sollten sie versuchen, im berstend vollen Hörsaal B ein kleines Plätzchen zu finden, um ihre Italienisch-Grammatikbüchlein auszubreiten. Der Grund: Sprachen Lernen ist wieder »in« diesen Winter. Und weil es weder die Lehrenden noch die Studierenden interessiert, ein zartes »buongiorno« in die von 131 anderen Menschen verbrauchte Luft zu hauchen, wird nun – wie könnte es anders sein: ausgesiebt. Nach dem Motto: »Die Guten ins Töpfchen, die Schlechten ins Kröpfchen« ermittelt man durch Zwischenklausuren den harten Kern der Lernwilligen, um diese in die nächste Runde zu schicken. Was kann der oder die durchschnittliche Möchtegern – Italienerin oder Italiener tun? Abwarten und vor allem – lernen