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Einsam? Studentin oder Student? Internetanschluss? Auf der Suche nach Gleichgesinnten? – Klingt wie der Beginn einer Werbung für ein Online-Portal. Und genau das ist es auch. Nur, dass dieser Artikel keine bezahlte Werbeeinschaltung ist.
An dieser Stelle bleibt zu sagen, dass ich normalerweise niemals Werbung für eines dieser Community-Portale machen würde – die gibt’s ja wie Sand am Meer, doch diese Website hat das Potential, das undurchsichtige soziale Hochschulleben etwas transparenter zu machen – vorausgesetzt, es springen viele auf den Zug auf und »immatrikulieren« sich. In Deutschland ist die Mitgliederzahl schon recht hoch, Österreich hinkt wieder mal hinterher. Nicht mal 300 Mitglieder hat das Studiverzeichnis an der Uni Klagenfurt, eine Null zusätzlich hinter dieser Zahl und die Sache wird interessant…
Doch was verbirgt sich hinter dieser Website, oder, um die Worte eines schwedischen Möbelherstellers zu verwenden: »Entdecke die Möglichkeiten«
Hat man den Kontakt zu alten Freunden verloren und weiß man nur von einem eventuellen Studium, dann besteht die Möglichkeit, diese Freunde, sofern sie registriert sind, über das Studiverzeichnis zu finden. Sieht man in einer Lehrveranstaltung die Frau oder den Mann seiner (ihrer) Träume, könnte man ebenfalls die Suchfunktion dieser Website nutzen und bei geglückter Suche eine Nachricht auf der elektronischen Pinnwand hinterlassen. Auch die Möglichkeit, Fotos hochzuladen ist vorhanden. Die Suchfunktion an sich ist sehr umfangreich gestaltet, man kann praktisch nach allen möglichen Kriterien Gleichgesinnte suchen und finden. »Standard« werden jetzt einige sagen – stimmt auch. Ein besonders nettes Feature erlaubt es, Interessensgruppen zu gründen bzw. beizutreten und dadurch neue Kontakte zu knüpfen, die über die eigene Alma Mater hinausgehen. Auch ganz interessant ist die Möglichkeit, über eine einfache grafische Darstellung zu sehen, wer wen über wen kennt… Das funktioniert allerdings nur gut, wenn man selbst recht viele Kontakte hat.
Insgesamt bietet dieses Online-Portal eine Vielzahl von Möglichkeiten, die ich an dieser Stelle aus Platzgründen nicht aufzählen kann. Wer jetzt neugierig ist, kann sich auf www.studivz.net (externe Website) genauer informieren und in weiterer Folge hoffentlich – registrieren. Resümierend betrachtet muss ich darauf bestehen, dass sich recht viele Studierende an unserer Uni auf besagter Website anmelden, denn erst dann tritt ein Community-bildender Effekt ein, der das soziale Umfeld »Universität« etwas freundschaftlicher und angenehmer gestalten könnte.
Bartholomäus Kowatsch
Montag, 4. Dezember 2006
20:57
StudiVZ – andere Meinung