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Man nehme die Universität Klagenfurt und mische zwei vergangene ÖH-Jahre, sowie mehrere Fraktionen (VSStÖ, PLUS, AG, GRAS etc.) in einem Wahlkampftopf zusammen, zuletzt füge man eine kleine Prise – mit allen Mitteln um jede Stimme kämpfen – hinzu.
Die Bestandteile gut mischen und rasten lassen, denn als »unverhofftes« Ergebnis erhält man eine sehr geringe Wahlbeteiligung und viele enttäuschte Gesichter.
Das, für einige bittere, Sahnehäubchen auf der Torte bildet eine Koalition, zwischen PLUS und AG, welche nun den Vorsitz der neuen ÖH bildet.
Dieser hat für die nächsten zwei Jahre viel zu tun, denn die Devise lautet »Sauber machen, und sauber bleiben!«
Das Ziel ist es, die ÖH mehr in den Vordergrund des Universitätsalltags und in das Bewusstsein der Studierenden zu bringen. Denn die HochschülerInnenschaft ist mehr als nur das Service-Center, wo man sich die Menükarten holen kann und mehr als ein zusammengewürfeltem Haufen von Nichtstuern (was übrigens eine weit verbreitete, jedoch falsche Annahme ist – »in den meisten Fällen zumindest«).
Die ÖH ist eine Gemeinschaft in der es darum geht den Universitätsbetrieb für die Studierenden bestmöglich zu gestalten und sie bei alltäglichen studentischen Problemen zu unterstützen. Es ist viel zu tun, denn das lädierte Image der ÖH muss wieder aufpoliert und hartnäckige (bereits verstaubende) Angelegenheiten müssen bereinigt werden.
Ich wünsche der neuen ÖH, dass sie ihre Aufgabe besser meistert als ihre Vorgänger, denn: »Jeder Erfolg wird groß gefeiert und jeder Fehler wird hart bestraft!«