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* Er ist ein Ärgernis, und es gibt kaum eine Möglichkeit ihm zu entkommen: Die Rede ist vom * oder Asterisk genannt. Kaum eine Werbung für Mobiltelefonverträge oder Internetprovider, die ohne ein * am groß ausgepriesenen und vermeintlich günstigen Angebot daherkommt. Eigentlich dafür gedacht, um weniger wichtige Anmerkungen in der Fußnote unterzubringen, hat sich der Sinn des modernen Asterisk ins Gegenteil verkehrt: Das Wichtige steht in der Fußnote, denn die Überschrift hat meist den Wahrheitsgehalt des ausgelobten Preises: Er geht gegen Null.
Sehr beliebt ist die Praxis, die monatliche Grundgebühr niedrig oder mit 0 Euro anzupreisen. Dass dieser Preis allerdings nur bei einer Zweijahresbindung für die ersten sechs Monate gewährt wird steht: Im Kleingedruckten. Mobile Internetzugänge erfreuen sich inzwischen großer Beliebtheit. Da passt es gut, dass es Anbieter gibt, die bereits ab 15 Euro monatlich 15 GB an Datenguthaben anbieten. Den Unterschied macht wiederum der Asterisk: Einige Anbieter drosseln bereits ab 5 GB Datenvolumen die Geschwindigkeit auf vorsinflutliches Modemniveau. Kaum eine Chance, die versprochenen 15 GB auch sinnvoll zu nutzen. Kundinnen und Kunden haben kaum eine Chance, aus solchen Verträgen wieder herauszukommen, denn oftmals werden sie über eine Vertragslaufzeit von zwei Jahren abgeschlossen. Und das, obwohl es seit längerer Zeit Alternativen gibt: Wenignutzerinnen und Wenignutzer können können Prepaidangebote wählen, bei denen es keine Mindestvertragslaufzeit gibt. Zudem bieten fast alle Provider ihre Tarife als sogenannte Sim-Only-Tarife an. Man erhält zwar kein neues Endgerät, kann aber meist mit monatlicher Frist den Vertrag kündigen.
Eine Fußfalle können auch Telefonieangebote mit Inklusivminuten in verschiedene Handynetze darstellen. Sind diese einmal aufgebraucht, kann sich der Minutenpreis mitunter verdreifachen. Vorsicht ist auch bei Verträgen angebracht, bei denen zwar das Telefonieren günstig ist, dafür aber eine einzige SMS bereits mit 25 Cent zu Buche schlagen kann. Studierende sind hier fein raus, denn sie bekommen die SMS meist zum Nulltarif dazu. Wer vor eine Kündigung steht, kann versuchen, den Tarif eines anderen Anbieters zu bekommen. Dies ist oftmals möglich, auch wenn dieser gar nicht offiziell angeboten wird. Denn so sehr wie die Anbieter versuchen neue Kundinnen und Kunden zu werben, so ungern lassen sie jemanden ziehen.