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No more shit! – Mensaparty

No more shit!

Die Mensaparty gab den Auftakt zu den neuen, alten Studierendenfesten. Gute Musik und niedrige Preise. Auch die neue Location, nämlich die Mensa, hat mehr gehalten, als sie versprochen hat. Mehr als 500 Partygäste gaben am 24. Oktober den Einstand und feierten.

Typ mit „No more shit“-Schild im Mund und Zigarette in der Hand
Daniel Gunzer, Josef „Jesus“ Broman und Stefan Sagl

Wer am Freitag, den 24. Oktober mittags in der Mensa mit Tablett vor der Essensauslage stand und gerade zwischen Menü 1 und 2 entscheiden musste, ahnte etwas, ohne es zu wissen: ein paar Stunden später würden hier über 500 Studierende eine lange Nacht verbringen. Die Mensaparty gab sich dort nämlich ab 21 Uhr ein Stelldichein. No More Shit. Die Zeit der Abzock-Unipartys ist vorbei. Die Location füllte sich sogar schon ab 21 Uhr, nicht zuletzt da »vorglühen« im stillen Kämmerchen wegen niedrigen Getränkepreisen sinnlos wurde. Trotzdem gab es dann um 23 Uhr eine Warteschlange beim Eingang – und zwar aus gutem Grund: Jene die vor 23 Uhr kamen zahlten weniger Eintritt, was zur Folge hatte, das jene die sich daheim noch kulinarisch »aufwärmten« noch fünf vor elf in die Mensa wollten. Allerdings hatten sich das wohl zu viele gedacht, womit die Schlange gleich bis zur Straße hinaus wuchs. Um die Wartezeit ein wenig zu verschönern wurde kurzerhand eine Diashow auf den Gehsteig projiziert. Trotzdem – die Moral von der Geschicht‘: Wer früher kommt der wartet nicht.


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Daniel Gunzer
PLUS-Vorstandsmitglied

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Mensaparty – No more shit
24. Oktober 2008
www.nomoreshit.at (externe Website)

Ratings

Musik

Guter Elektrosound mit Rock-Pop-Mischmasch. Allerdings zeitweise zu hart.

Publikum

Über 500 Leute und davon über 90 Prozent Studierende. Man kannte sich. Das schaffen sonst nur Institutsfeste.

Getränke

Günstige Preise (das teuerste Getränk kostete 2,90 Euro). Allerdings wäre eine zweite Theke gut gewesen.

Atmosphäre

Absolut top! Aus der Mensa wurde ein Großstadtklub. Abgedunkelte Glasscheiben, riesige Visual-Wall und der Wohnzimmerbereich sind in Klagenfurt einzigartig.

Zwei Burschen mit „No more shit“-Schild in Augenhöhe, in der Mitte eine blonde Frau

Auffällig war, dass man die meisten Leute, wenn auch nur vom Sehen, kannte. Fast ausschließlich Studierende kamen zur ersten Mensaparty. Grund ist wohl nicht zuletzt, dass Externe den Weg zur Mensa gar nicht kennen. Ein eingerichtetes Wohnzimmer mit Couches, Teppich und Stehlampen bot Sprechmöglichkeit in gediegener Umgebungslautstärke, während vor der Bühne und Visual-Leinwand zu elektronischer Musik mit Rock-/Pop-Einflüssen getanzt werden konnte.

Drei Party-Besucherinnen, im Hintergrund ein Typ mit „No more shit“-Schild vor den Augen

Die Nachwuchstalente DJ Ashton und Kabé alias Rafael Ferk und Klemen Breitfuss starteten den Abend an. Elektro Sagl gab sich nach Mitternacht die Ehre und servierte ordentliche Party-Action bis weit in die Morgenstunden. Da störte auch kein Feuerwehrfehlalarm, der für fünf Minuten das Hauptlicht einschaltete. Die zwei Feuerwehrleute wurden von einigen Studentinnen sowieso für engagierte Stripper gehalten, um gleich nach Aufklärung des Vorfalls bitter enttäuscht zu werden: Die Löschmänner ließen die Schutzkleidung an. Auch sehenswert waren die Visuals von VJ Head, der ein siebenstündiges Licht- und Effektprogramm zusammengestellt und der Mensa zu einer Großstadtklub-Atmosphäre verholfen hat. Die Bar wurde wohl nicht zuletzt wegen der günstigen Preise (großes Bier 2,50 Euro) gestürmt.

Eine Gruppe von Party-Besucherinnen und -Besuchern

Eine zweite Theke wäre beim nächsten Partytermin sicher keine schlechte Idee.

Zwei Burschen mit „No more shit“-Schildern

Begehrtes Fotoaccessoire waren die schwarzen No-more-shit-Schilder, die sich die Gäste vors Gesicht (oder auch andere Körperteile) hielten. Die Fotos von der Party gibt’s auf www.nomoreshit.at. Dort wird auch der nächste Termin angekündigt. Ebenso findet ihr dort demnächst auch den »Mensa-Dancer« bekanntgegeben: das ist derjenige, der sich die größte Portion Party genehmigt hatte.

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