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Lassen sich Studierende für dumm verkaufen? Ich meine Nein! und mit dieser Meinung stehe ich nicht allein da. Allerdings gibt es auch welche, die das anscheinend sehr wohl glauben. Wie sonst ließen sich manche Dinge, die an der Uni Klagenfurt vor sich gehen, erklären?
Der nebenstehende Kommentar von Thomas widmet sich näher diesem Thema. Das pikante Detail der misslungenen Fraktionspropaganda: Für den ÖH-Glühweinstand ist die Sozialreferentin der ÖH Klagenfurt verantwortlich. Schließlich fließen die Erlöse in den ÖH-Sonderhärtefonds. Die Referentin ist aber Mitglied des VSStÖ. Da stellt sich dann die Frage, warum glitzert der VSStÖ-Glühweinstand und ist unübersehbar, während der ÖH-Glühweinstand im finsteren dahinvegetiert?
Die Zeitschrift der ÖH, unilo:g, hat sich bisher immer durch unabhängige Berichterstattung ausgezeichnet. Einladungen zu Redaktionssitzungen gingen üblicherweise an alle ÖH-Mitarbeiterinnen und -Mitarbeiter und ein paar mal sogar an alle Studierenden..
Doch seit dem Sommer wird nur mehr ein sehr kleiner Kreis an Redakteurinnen und Redakteuren eingeladen, die »zufällig« fast alle bei einer Fraktion sind und dafür erstmals auch monatliche Aufwandsentschädigungen bekommen. Erstmals hat sich ein Fraktionsvorsitzender selbst zum Chefredakteur gekrönt. Ein Abgleich der im unilo:g vorkommenden Personen mit einer Fraktionshomepage lässt erahnen, was hier passiert ist. Wer an solche Zufälle glaubt, wird auch an das Horoskop in der Kronen Zeitung glauben. Und dieses nimmt nicht einmal Krone-Chef Hans Dichand ernst, wie die ca. 150 Besucherinnen und Besucher des Krone-Filmabends wissen. Inzwischen schreiben mehr fraktionsunabhängige Personen für den vierseitigen PLUS.Punkt als für das 16-seitige unilo:g.
Ahja: Dumm stehen nur jene da, die sich auch für dumm verkaufen lassen.