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Seit dem WS 2005/06 spukt in Österreich bei Studierenden von acht Studienrichtungen das Wort „Zugangsbeschränkungen“ (kurz ZugaBe) in den Köpfen umher.
Klagenfurter Studierende der Psychologie, Angewandten Betriebswirtschaft sowie der Publizistik und Kommunikationswissenschaft müssen sich seit 2005 ebenfalls durch diese zumindest in ABW und PuK noch nie in Kraft getretene Regelung verunsichern lassen.
Eigentlich als Notlösung des Ministeriums gedacht, scheint nun eine Verlängerung des Gesetzes fix zu sein. Zwei Jahre waren Zeit, mit einer zu diesem Thema kooperativen ÖH eine bessere, fairere Methode zu finden, wie bestimmte Studienrichtungen mit dem Studierendenansturm fertig werden könnten. Doch nun wird eine schon 2005 als Notlösung und Panikreaktion verabschiedete Regelung einfach verlängert.
Der große Ansturm von Studierenden, vor allem aus Deutschland, wird als einer der Hauptgründe genannt, warum die Regelung zu den Zugangsbeschränkungen eingeführt wurde. Doch hat sich das Ministerium seither weder um eine Lösung mit Deutschland gekümmert, noch versucht den Studierendenansturm in gewissen Studienrichtungen etwa durch bessere Aufklärung über die in Österreich möglichen Studien, oder bessere Beratung im Vorfeld zum Studium zu verhindern.
Auch finanziell gab es so gut wie keine Änderungen. Mehr Geld für ausgebaute Infrastruktur und zusätzliches Lehrpersonal auf den betroffenen Unis sind dringend notwendig.
An der Uni Klagenfurt werden auch dieses Semester wieder keine Zugangsbeschränkungen in Kraft treten. Die Studierendenzahlen sind auf normalem Niveau. Leider sieht es an manchen Universitäten Österreichs anders aus. An der Uni Wien etwa werden dieses Semester in der Studienrichtung Publizistik und Kommunikationswissenschaft Zugangsbeschränkungen in Kraft treten. Es bleibt zu hoffen, dass Minister Hahn zumindest jetzt bald merken wird, dass Zugangsbeschränkungen nur eine Behandlung des Symptoms und nicht der Ursache selbst sind.