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Am 26. Oktober hat Apple die Katze aus dem nunmehr ein Jahr gut verhüllten Sack gelassen: Die neue Version des Betriebssystems für Macintosh-Computer wurde offiziell releast.
Der lang ersehnte Nachfolger von »Tiger« soll durch rund 300 kleinere und größere Verbesserungen noch anwenderfreundlicher und zukunftsweisender sein. Kann der Leopard diesen Ansprüchen gerecht werden? Meiner Meinung nach: Ja!
Ich habe in einigen Tagen mit diesem Betriebssystem so viele kleine geniale Gimmicks und Funktionen entdecken können die das Update seinen Preis wert machen: Die großen Features wie »Time-Machine«, eine geniale Backuplösung die zeitliche Verläufe in Dokumenten und Ordnern sichtbar machen kann oder die Nutzung virtueller Desktops mit »Spaces« wurden von Apples Seite ja genügend beworben. Mir geht es eher um die kleineren Dinge – wie z.B. dass Mail jetzt Kontakt- sowie Termindaten automatisch erkennt und per Rechtsclick direkt Termine und Kontakte aus Texten entstehen lässt.
Insgesamt scheint Leopard konsistenter und ausgereifter als sein Vorgänger zu sein – die gut 300 neuen Funktionen sowie zahlreiche visuelle Gimmicks machen das Kätzchen noch etwas anschmiegsamer, versuchen es aber zum Glück nicht neu zu erfinden. In diesem Sinne: »Redmond, start your photocopiers«!